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           Neapel
Bei der Ankunft im Stadtzentrum von Neapel am 1. Tag meiner Italien-Reise war ich erstmal geschockt. Nach der Fahrt mit dem Bus vom Flughafen zur zentralen Piazza Garibaldi (neben dem Hauptbahnhof - der Stazione Centrale) - bot sich mir ein Anblick von dreckigen Straßen, in denen Müll rumlag. Dazu kam der chaotische Verkehr, die ungefilterten Abgase und die ständig nervenden Hupkonzerte der Autos und Mopedfahrer. Ich war wohl gerade in die Rush-Hour zum Feierabend geraten. Nach einem "kurzen" Spaziergang durch die Stadt habe ich mich dann erstmal bis zur Jugendherberge (Ostello) Mergellina an gleichnamiger Metro-Station geschleppt. Da ich kein Wort Italienisch konnte, musste ich mich oft mit "Händen und Füßen" verständigen. Neapel war dann nochmal Übernachtungsstation am letzten Tag der Reise.
           Rome
Von Neapel aus kommt man in ca. 2h mit dem Schnellzug nach Rom. Wichtigste Überlebensregel in Rom: rechtzeitig im Voraus die Übernachtung buchen (mind. 1-2 Tage vorher)! Man kann sich glücklich schätzen, wenn man für 20-25 Euro eine akzeptable Unterkunft findet. Die Stadt ist das ganze Jahr über voll mit Touristen. In Rom gibt es so viel zu sehen, daß man sich nur einige Perlen davon rauspicken sollte (mir wär das sonst zuviel geworden). Meine Stationen: St. Petersplatz und Petersdom, Vatikanische Museen mit Sixtinischer Kapelle, Colosseum, Forum Romanum, Pantheum, Piazza Spagna (Menschenauflauf). Danach raus aus der Großstadt und in die Pampa aufs Land - Land und Leute kennenlernen. Erst in den Nordwesten von Rom zum See "Lago di Bracciano", weiter in die mittelalterliche Stadt Vertibo, dann mit dem Bus zum "Lago di Bolsena" und Retour nach Rom. Aber die italienischen Alpen wollte ich auch noch sehen, und so bin ich Richtung Nordosten mit dem Zug von Rom nach Tivoli und weiter an den Berghängen entlang bis nach Avezzano vor die schneebedeckten Berggipfel des Appeninn. Wie habe ich mich geärgert, daß ich kein Zelt mithatte und nur noch 2 Tage blieben!