Lötstation ZD-937

Früher habe ich alle Lötarbeiten mit 2 alten 25 Watt Lötkolben noch aus DDR-Zeiten ganz gut erledigen können.

Da ich dann aber an Projekten mit SMD-µC (µPSD3233B) arbeiten wollte, wurde es Zeit, endlich eine Lötstation anzuschaffen mit Niedervolt- Lötkolben, digitalen Temperaturregler und austauschbaren Lötspitzen. Auf einigen Websites habe ich auch die Empfehlung gelesen, Lötkolben mit einer Leistung zwischen mindestens 30W und 80W zu wählen.

Ich habe mich dann damals für die ZD-937 mit 48W Leistung von Komerci entschieden, die alle Features hatte, die brauchte. Ein paar Erfahrungsberichte zu der ZD-937 habe ich hier gefunden.

Mitbestellt habe ich auch gleich noch eine "helfende Hand" (3. Hand) mit Lupe, da es mich schon seit langen genervt hat, mit Platine und Bauteilen und Lötkolben in 2 Händen jonglieren zu müssen.

Hier ist ein Photo von der Lötstation (der Chip in der Krokodilklemme ist ein µPSD3233B in einem 80-pin TQFP mit 0.5mm Pinabstand, gewonnen aus einem Cyclades KVM-Terminator):

Loetstation

Allerdings hat meine Lötstation einen Makel. Es ist schon einige Male passiert, daß nach dem Einschalten die Temperaturanzeige konstant 1°C anzeigte, und der Lötkolben sich sehr schnell auf Maximaltemperatur aufgeheizt hat. Ich habe dann schnell wieder ausgeschaltet. Es kommt zwar nur sehr selten vor, ist aber trotzdem ärgerlich, weil ich beim Einschalten immer aufpassen muß.


Next: Nun aber zum ersten Projekt, das ich mit der neuen Lötstation fertiggestellt habe - einem PS/2 Keyboard-Splitter.

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